Geschichtliches aus der Musikgemeinde Nauheim
Lorscher Kodex
Die Leinenweberei "verewigte" sich übrigens im Nauheimer Wappen (Wäschebleuel), im Flurnamen "Tuchbleiche" und dem Straßennamen "Bleichstraße".
Die fortschreitende Industrialisierung und die damit verbundene Ansiedlung von Betieben in der Umgebung strukturierte die Gemeinde von der landwirtschaftlichen Orientierung zur Arbeiterwohngemeinde um. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand eine Bevölkerungsgruppe aus dem Sudetenland, die ihren heimischen Musikinstrumentenbau mitbrachte und weiterentwickelte, in Nauheim Aufnahme. Die günstige Verkehrslage förderte weitere Industrie- und Gewerbeansiedlungen.
Wer sich näher mit der Geschichte Nauheims beschäftigen möchte, kann im Bürgerbüro die zweibändige Chronik erwerben (jeweils 25,30 €).
1962 wurde von an der Heimatpflege interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Heimatmuseum Nauheim gegründet. Hier werden unter anderem Gegenstände bäuerlichen Brauchtums, die Geschichte des Handwerks, die Erzgebirgische Heimatstube sowie die Musikinstrumentenabteilung mit nahezu 200 Instrumenten der verschiedensten Zeitepochen dargestellt.




