Hundehalter nehmen Rücksicht auf Natur und Menschen

Nauheim, den 29.04.2020
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Die ersten schönen Tage im Frühjahr sind wie geschaffen für ausgiebige Spaziergänge mit unseren vierbeinigen Freunden in die Natur. Gern lassen Hundehalter ihre Vierbeiner auch mal ohne Leine rennen und toben. Im Frühling reagieren aber viele Wildtiere besonders empfindlich auf Störungen. Vögel beginnen mit ihrem Brutgeschäft und freilaufende Hunde werden als Bedrohung empfunden. Hundebesitzer sind daher im Frühjahr ganz besonders zur Rücksicht auf die Natur aufgerufen:

  • Leinen Sie Ihren Hund auch im Feld und im Wald grundsätzlich an.

  • Lassen Sie Ihren Hund nur dann von der Leine, wenn sie absolut sicher sein können, dass keine Wildtiere gefährdet werden.

 

Viele Wiesen und Felder befinden sich außerdem in landwirtschaftlichem Besitz und dienen der Erezugung von Nahrung und Viehfutter. Trittschäden und Hundekot können auf diesen Flächen die Ernte beeinträchtigen. Hundehalter sind auch hier dazu aufgefordert, Rücksicht zu nehmen und ihre Hunde anzuleinen.

 

Darüber hinaus wissen verantwortungsbewusste Hundehalter auch, dass nicht alle Menschen ihre Liebe zu Hunden teilen und vermeiden deshalb,

  • dass ihre Hunde auf Passanten zulaufen und vielleicht noch bellen,

  • Joggern und Radfahrern nachjagen

  • und auf angeleinte Hunde zurennen und diese bedrängen.

 

Als Selbstverständlichkeit gilt natürlich, beim Hundespaziergang die festen Hinterlassenschaften des Hundes in einer geeigneten Plastiktüte aufzunahmen und zu Hause in der Restmülltonne zu entsorgen. Wer übrigens dabei erwischt wird, seinen Hund auf Bürgersteige, Straßen oder öffentliche Plätze koten zu lassen und die "Tretmine" nicht entfernt, riskiert ein Ordnungsgeld in Höhe von 25 Euro.

 

 

Foto: © Mabel Amber auf Pixabay

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