Hochwasservorsorge

Möglichkeiten der Hochwasservorsorge

 

Jeder Betroffene kann durch Bauvorsorge zur Hochwasservorsorge und zur Minimierung der Schäden bei Hochwasser beitragen. Es gibt bei Neubau und Bestand verschiedene Bauvorsorgemaßnahmen, die je nach zu erwartenden Überflutungshöhen am Gebäude sinnvoll sind, z. B.

 

  • Abdichtung von Eintrittsöffnungen im Gebäude, z. B. durch bauliche Erhöhung der Licht- und Kellerschächte oder druckwasserdichte Hausanschlussöffnungen
  • Absicherung gegen Rückstau aus der Kanalisation (Rückstauklappe, Absperrschieber)
  • Anschlüsse der Haustechnik höher legen (Stromverteiler, Gas-/Ölbrenner)
  • Bau ohne Keller bzw. Kellerabdichtung als Innen- oder Außendichtung, Schaffung von Fluchtwegen
  • Verzicht auf Öltanks oder Sicherung von Öltanks o. ä. im Keller gegen Auftrieb, Drehung, Auslaufen.


Ein weiterer Baustein zur Verringerung von Hochwasserschäden ist die Verhaltensvorsorge. Hierzu gehören grundsätzlich die vordringliche Dokumentensicherung, die Vorratshaltung (z. B. auch von Medikamenten) sowie Notfalladressen und Telefonnummern griffbereit zu halten.

Über die Internetseite www.hochwasser-hessen.de informiert das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie zum Beispiel über die aktuelle Hochwasserlage oder Maßnahmen zur Hochwasservorsorge.