KiJuPa: Das Treffen der Kandidat*innen
Frischer Wind im Bürgersaal: 26 Kandidat*innen bereiten sich mit Tatendrang und starken Ideen auf die KiJuPa-Wahlen vor.
Wer weiß eigentlich am besten, was Kinder und Jugendliche in Nauheim brauchen? Natürlich sie selbst! Unter diesem Motto füllte sich am gestrigen Nachmittag der Bürgersaal mit viel frischem Wind und Tatendrang.
26 der insgesamt 30 jungen Bewerberinnen und Bewerber, die sich um die 15 Plätze im kommenden Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) bemühen, kamen zu einem ersten großen Kennenlerntreffen zusammen. Dort, wo normalerweise die Gemeindevertreterinnen über die Geschicke des Ortes entscheiden, durften die jungen Parlamentarierinnen schon einmal Platz nehmen, um sich auf ihre zukünftige Rolle als Interessenvertretung vorzubereiten.
Bürgermeister Marc Friedrich ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe persönlich zu begrüßen. Er dankte den Kindern und Jugendlichen für ihren Mut und ihre Bereitschaft, als Stimme der jungen Generation Verantwortung zu übernehmen. Er betonte, wie sehr er sich auf den konstruktiven Austausch in der kommenden Amtszeit freue.
Das Programm des Treffens war interaktiv, mit spielerischen Methoden zum Kennenlernen wie "Koffer-Packen mit Gefühlen" und ein „Kugellager-Speed-Dating“. So lerneten sich die Kandidat*innen nicht nur untereinander kennen, sondern tauschten sich bereits intensiv über ihre Visionen für Nauheim aus. Dabei wurde deutlich, dass Orte wie das Atrium als Lieblingsplatz hoch im Kurs stehen, aber auch klare Vorstellungen darüber herrschen, was in der Gemeinde noch fehlt. Besonders spannend wurde es bei einer „Entweder-Oder“-Runde, in der die Teilnehmenden im Raum Position beziehen mussten: Ob mehr Sportplätze oder gemütliche Sitzecken, ob große Sommerfeste oder kleine Bastel-Aktionen oder Ausflüge, ob als mutige Redner*innen im Vordergrund oder als Organisationstalente im Hintergrund – die jungen Menschen zeigten durch ihre Positionierung deutlich, wofür ihr Herz schlägt und wie sie ihren eigenen Charakter in die zukünftige Parlamentsarbeit einbringen möchten.
Ihre konkreten Wünsche für ein noch lebenswerteres Nauheim hielten die Kandidat*innen schließlich auf bunten Blättern an einem „Wunschbaum“ fest. Die Ideen reichten von sichereren Schulwegen und mehr Bildungsangeboten über einen Barfußpfad bis hin zu besserem freien WLAN und zusätzlichen Freizeitaktivitäten.
Nach rund 75 Minuten intensiver Arbeit klang der Nachmittag bei einem gemeinsamen Pizzaessen und lockeren Gesprächen aus. Das große Engagement, die Kreativität und der Tatendrang der Kandidat*innen waren während der gesamten Veranstaltung spürbar und machten deutlich: Die jungen Menschen möchten Nauheim aktiv mitgestalten.
Bei Rückfragen:
Kinder- und Jugendförderung, Brindusa Salzgeber
Telefon: 06152 - 639 240 oder E-Mail: bsalzgeber@nauheim.de
Aktuelle Einblicke in die laufenden und geplanten Projekte des Kinder- und Jugendparlaments sind auch auf Instagram unter @kijupa_nauheim zu finden.